E-Zigarette ist die Abkürzung für elektrische Zigarette oder auch elektronische Zigarette. Bei der E-Zigarette findet – im Gegensatz zu herkömmlichen Tabakzigarette – kein Verbrennungsprozess statt und somit entstehen auch nicht die etwa 4000 Verbrennungsprodukte, von denen etwa 100 Krebs auslösen können. Die E-Zigarette besteht – vereinfacht und allgemein gesprochen – aus einem Akku (der liefert die elektrische Energie für den Verdampfer beziehungsweise die Heizwendel darin), einem Verdampfer (der mittels eines Heizdrahtes das Liquid in Dampf umwandelt), einem Tank (in dem das Liquid gespeichert wird) und einem Mundstück (über das der Dampf inhaliert wird).
Bei den ersten Modellen der E-Zigarette wurde der Akku noch durch Ziehen am Mundstück aktiviert (oftmals begleitet durch Aufleuchten einer LED an der E-Zigarettenspitze), dieses System hat sich jedoch als fehlerträchtig erwiesen und wird heute kaum noch verwendet. Bei den modernen E-Zigaretten wird der Akku durch das Drücken eines Tasters aktiviert.
Bei frühen Modellen der E-Zigarette galt es auch noch als erstrebenswert, die Optik einer Tabakzigarette nachzuahmen – dies ist heutzutage nicht mehr der Fall. Die heutigen Modelle sind meistens erheblich größer als eine Tabakzigarette und haben dadurch eine wesentlich längere Akkulaufzeit. Zudem erinnert mit der Einführung von rechteckigen Akkuträgern nur noch wenig an die klassische Zigarette.