Wenn man mit dem Dampfen anfängt, dann muss man sich auch Gedanken darüber machen, wie man den Verdampfer sauber bekommt. Also Verdampfer reinigen ist ein Thema was uns in Zukunft immer begleitet. Beim Verdampfen von Liquids setzen sich an der Heizwendel Reste ab. Erst merken Sie es nicht, aber nach einiger Zeit kann das dazu führen, dass der Verdampfer weniger Leistung bringt oder eine Verfälschung des Aromas stattfindet.  Erstes Kennzeichen einer abnehmenden Leistung ist die abnehmende Dampfentwicklung. Nach und nach entweicht der E-Zigarette, trotz unverändertem technischen Setting, immer weniger Dampf. Dann ist es definitiv an der Zeit, die Elektro Zigarette und ihre Bestandteile zu reinigen.

Wann ist es soweit?

Die generelle Reinigung sollte in festen Intervallen durchgeführt werden. Wer exzessiv viel dampft, sollte im Optimalfall sogar einmal pro Woche die E-Zigarette sauber machen. Wird sie selten benutzt, reichen in der Regel alle vier Wochen aus. Innerhalb dieser Grenzen sollte man sich mit seinem Reinigungszyklus jedoch bewegen.

Es gibt aber noch weitere sichere Anzeichen dafür, dass Ihre E-Zigarette Pflege benötigt. Zum Beispiel dann, wenn sich der Geschmack spürbar verändert oder nach einem Liquidwechsel eine Verfälschung bzw Vermischung des Aromas stattfindet. In diesem Fall ist eine Reinigung sinnvoll und erforderlich. Im Optimalfall wartet man hier nicht darauf, dass sich diese Anzeichen weiter verschlimmern, sondern schreitet sofort zur Tat.

Wie macht man es?

Grundsätzlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, wenn der Verdampfer verschmutzt oder der das Aroma verfälscht ist: Entweder tauscht man den Atomizer Head, oder man reinigt den Clearomizer. Zunächst schraubt man dafür den Clearomizer vom E-Zigaretten Akku ab. Für eine schnelle und einfache Reinigung kann es manchmal sogar genügen, den Verdampfer nach der vollständigen Entleerung kräftig durchzupusten. So lösen sich gegebenenfalls bereits relativ lockere Rückstände.

  • Vorteil: Die Reinigung gelingt sehr schnell und der Verdampfer ist sofort wieder einsatzbereit.

  • Nachteil: Diese Art der Reinigung ist nicht besonders gründlich und sollte nur notfalls oder neben der regulären Reinigung durchgeführt werden.

Für die etwas hygienischere Reinigung ist es sinnvoll, den Clearomizer mit klarem Wasser durchzuspülen. So können auch stärkere Rückstände wieder gelöst werden. Als Hilfsmittel für die Reinigung empfiehlt sich der Einsatz von Wattestäbchen, um Schmutzreste aus allen Ecken und Winkeln entfernen zu können.

  • Vorteil: Die Reinigung ist sehr effektiv und die Lebensdauer des Verdampfers wird maximal verlängert.

  • Nachteil: Der Aufwand ist wesentlich höher und der Verdampfer ist ggf einige Zeit nicht nutzbar.

Tipps zur Verlängerung der „Dampfdauer“

Zu einer umfassenden Reinigung der E-Zigarette gehören natürlich auch die weiteren Bestandteile. Bis auf den Akkuträger kann fast alles unter klarem Wasser abgespült werden. Der Liquid-Tank sollte vor der Reinigung komplett entleert werden. Um den Tank zu reinigen, kann ebenfalls ein Wattestäbchen genutzt werden. So lassen sich die meisten Rückstände des Liquids gut daraus entfernen.  Im Anschluss geben Sie klares Wasser in den Tank und verschließen die Öffnung fest, durch kräftiges Schütteln wird der Liquid Tank ordentlich durchgespült.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, das Gewinde vom Verdampfer und dem Akkuträger mit einem Taschentuch abzuwischen. Hier kann sich im Laufe der Zeit Kondenswasser ansammeln. Wird dieses beseitigt, verbessert das den Kontakt zwischen Akku und Verdampfer, was wiederum zu einem verbesserten Dampferlebnis führt.

Neben der Reinigung der E-Zigarette gibt es ein paar weitere Möglichkeiten, die Lebensdauer des Verdampfers zu erhöhen. Beispielsweise ist es sinnvoll, nicht einen Verdampfer durchgehend zu belasten, sondern mehrere Modelle im Wechsel zu benutzen.

Darüber hinaus können auch der Verdampfer selbst und die verwendeten Liquids einen Unterschied ausmachen. Hochwertige Liquids schonen den Verdampfer, hochwertige Verdampfer können resistenter gegen Abnutzung und Verschmutzung sein. Entsprechend ist nicht das günstigste Exemplar auch immer die beste Wahl. Gerade in puncto Langlebigkeit kann auch mit teureren Bestandteilen ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis erzielt werden – nämlich genau dann, wenn der häufige Austausch einfacherer Bestandteile in Summe teurer wird als der gelegentliche Austausch eines hochwertigen Bestandteils.

Euer Stephan