gemütlicher Akkuträger ~ Zuggeflüster

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ein Podcast & mehr über das Dampfen!

gemütlicher Akkuträger

…. ach nein früher hatte man gesagt, bei einer gemütlichen Zigarette habe ich das oder das gedacht! Ok, ab sofort halte ich einen Akkuträger in der Hand, auf dem Tisch steht ein alter Whiskey und das Liquid dampft so vor sich hin.  Genau dann, wenn man oder besser gesagt ich, mir Gedanken mache.

Meine Augen folgen den cremigen Dampf, den ich erst einziehe und dann über Mund & Nase wieder auspuste und im Raum verteile. Langsam, wie die Gedanken, den ich gerade nach hänge, schwebt die Dampfwolke durch den Salon! Ok ich meine natürlich mein Wohnzimmer oder Büro.

Irgendwie ist es komisch, denn beim Rauchen habe ich mir nie Gedanken über die Rauchwolke gemacht, da ging es mehr um die Befriedigung eines Bedürfnisses. Jetzt mit dem Akkuträger in der Hand stelle ich fest, das ich den Geschmack des Liquids gedanklich nach hänge und mir versuche das Aroma, oder die Aromen heraus zu schmecken. Gerade jetzt, wo ich die Zeilen verfasse schmecke ich das Aroma von Tom Klark´s Sawywer Dessert, der cremig und mit einem Schuss Cappuccino „rüber kommt“. Je nach Temperatur verändert sich der Geschmack in Nuancen und meine Gedanken schweifen ab.

Das Bedürfnis

Natürlich wird mit dem Akkuträger, Verdampfer, Draht und der Watte auch nur ein Bedürfnis befriedigt. Aber dieses hat sich gegenüber der Tabakzigarette grundsätzlich verändert. Aber zurück zum „gemütlichen Akkuträger“ und dem cremigen Dampf. Ja es gibt Dampfer, die lieben es große „Wolken“ in die Luft zu pusten. Ich schaue dem Dampf meiner Akkuträger hinterher und zwischendurch geniesse ich das eine oder andere Getränk. Auf jeden Fall ist es eher wie das naschen am türkischen Honig, an Haselnüssen oder einem Cappuccino.

Aber neben den vielen Tagen, wo ich auf die Zigaretten verzichte gibt es noch etwas. Das Bedürfnis etwas Süßes zu essen ist auch fast komplett verschwunden. Und dabei dampfe ich nicht viele süße Liquids und muss auch gestehen, dass mit diese Süße in Liquids oft sehr überzogen rüber kommt.

gemütlicher Akkuträger

OK, natürlich gibt es so etwas nicht, aber die Kombination, aus Geschmack, Strom und Technik finde ich schon sehr interessant.  Und so hat es mich auch schnell zum selbst „Wickeln“ hingezogen. Auch die unterschiedlichen Mundstücke verändern wiederum den Geschmack. Klar man kann einfach nur Dampfen und damit das Bedürfnis nach einer Zigarette verdrängen! Oder aber man schaut über genau diesen Tellerrand hinweg und erlebt vielleicht eine Geschmacksreise – eine mit einem „gemütlichen“ Akkuträger“!

Effekt Dampf

Und wenn ich mir das so richtig überlege, dann drücke ich auf den Feuerknopf, atme das Liquid ein und während es vor meinen Augen ausströmt machen meine Gedanken eine kurze Pause. Dann geht es weiter wie wenige Augenblicke vorher. In einer Zeit wo es höher, schneller und weiter gehen muss, ist dieser cremige Dampf für mich der Moment, auf die „Bremse zu treten“! Aber wer weiß vielleicht drehe ich auch einfach nur am Nikotin & Teer „Rad“.

Wie geht es Euch beim Dampfen z.B. am Abend nach der Arbeit oder am Morgen mit dem ersten Kaffee?

Euer Dampffrischling Stephan

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2 Kommentare

  1. Hallo Stefan,
    der Artikel ist super geschrieben und ich unterschreibe alle deine Gedanken zur Dampferpause! Jediglich am „Teer-Rad“ drehst du sicher nicht, da beim dampfen keiner entsteht.

    freundliche Grüße
    Luke

    • Stephan von Zuggeflüster

      2. August 2018 at 8:23

      Hallo Luke,

      da habe ich ja noch mal Glück gehabt, wollte das schon auf die Hitze im August 2018 schieben! 😉

      Gruß Stephan

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