Coil ist die englische Bezeichnung für Spule und wird meistens in der Elektrotechnik verwendet. Dampfer verwenden jedoch meistens den deutschen Begriff Wicklung. Die Coil besteht aus einem Wickeldraht (erhältlich in verschiedenen Materialien und Stärken), der mittels einer Wickelhilfe zu einer Spule aufgewickelt wird. Durch diese Coil wird dann zum Beispiel eine Silikatschnur oder spezielle Watte gezogen, die das Liquid im Verdampfer zu der Wicklung bringt und das Liquid dort verdampfen lässt. Durch das Liquid wird die Coil gleichzeitig gekühlt, so dass ein Verbrennen des Liquids vermieden wird. Je länger der Draht für die Wicklung ist, desto höher ist der elektrische Widerstand.
Länge und Material des Wickeldrahtes bestimmen bei der fertigen Coil den Widerstand, der in der Einheit Ohm angegeben wird. Hat die fertige Wicklung mehr als 1 Ohm spricht man vom traditionellen Dampfen, bei Werten unter 1 Ohm von Sub-Ohm Dampfen. In der Regel entsteht beim traditionellen Dampfen mehr Geschmack und weniger Dampf, beim Sub-Ohm Dampfen weniger Geschmack und mehr Dampf.
Die Wahl des Liquidträgers beeinflusst den Liquidnachfluss zu der Wicklung und trägt ebenfalls zum erzeugten Geschmack und der erzeugten Dampfmenge bei.